Wenn die Tage kürzer werden und die Kälte langsam ins Haus kriecht, merken nicht nur wir, dass der Winter begonnen hat. Auch unsere Haustiere spüren die Veränderung. Sie können es uns nicht sagen, aber mit ein wenig Aufmerksamkeit, Wärme und Struktur hilfst du ihnen mühelos durch die kalten Monate. Winterpflege dreht sich nicht um große Eingriffe, sondern um kluge, liebevolle Details ❄️
Extra Fürsorge im Winter: kleine Geste, große Wirkung
Kälte, Zugluft und Streusalz sind die stillen Spielverderber des Winters. Indem du dein Haustier davor schützt, die Pfötchen sauber und trocken hältst und für ausreichend Bewegung und Tageslicht sorgst, legst du eine solide Basis. Und ja, auch Tiere können einen Winterblues bekommen – eine tägliche Portion Spiel, Aufmerksamkeit und Licht macht wirklich einen Unterschied.
🐕 Hunde: warm, sicher und in Bewegung
Fell & Kleidung
Nicht jeder Hund ist ein Schneekönig. Hunde mit kurzem oder dünnem Fell profitieren von einer gut sitzenden Jacke. Ist dein Hund nassgeregnet oder durch den Schnee gerannt? Sorge dann dafür, dass das Fell gut trocken ist, bevor er sich ausruht. Nasse Kälte ist schließlich der schnellste Weg zur Auskühlung.
Pfotenpflege
Streusalz kann die Ballen reizen und sogar Wunden verursachen. Indem du die Pfoten vor dem Spaziergang mit Vaseline einreibst und sie danach mit lauwarmem Wasser abspülst, vermeidest du viel Unbehagen. Haare zwischen den Zehen kannst du gegebenenfalls kürzen, um Schnee- und Eisansammlungen zu reduzieren.
Schnee fressen
Für manche Hunde unwiderstehlich, aber Schnee fressen kann Magenbeschwerden verursachen. Ein bisschen Aufmerksamkeit während des Spaziergangs verhindert später Ärger.
Spaziergänge & Spiel
Bei strenger Kälte sind kürzere Spaziergänge oft besser, aber Bewegung bleibt wichtig. Mach es gemütlich mit Spielen im Haus oder einem aktiven Spaziergang, auch wenn es draußen schon dunkel ist. Bewegung hält Körper und Stimmung im Gleichgewicht.
🐈 Katzen: Komfort und Sicherheit
Immer Zugang nach drinnen
Gib Katzen im Winter immer die Möglichkeit, selbst nach drinnen zu gehen, zum Beispiel über eine Katzenklappe. So müssen sie nicht in der Kälte warten.
Einmal klopfen
Katzen suchen gerne warme Plätze auf – auch unter der Motorhaube eines Autos. Ein kurzes Klopfen, bevor du losfährst, kann buchstäblich Leben retten.
Warmer Platz drinnen
Eine sonnige Fensterbank oder ein weicher Platz nahe am Fenster ist ideal. Tageslicht und Wärme helfen Katzen, in den dunklen Monaten aktiv und zufrieden zu bleiben.
🐰🐹🐦🐍 Allgemeine Wintertipps für andere Tiere
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Kaninchen & Meerschweinchen
Erwachsene Kaninchen können gut draußen überwintern. Meerschweinchen sind kälteempfindlicher und fühlen sich bei 18–21°C wohler. -
Vögel
Zugluft und Feuchtigkeit sind ihre größten Feinde. Sorge für eine trockene, geschützte Umgebung. -
Reptilien
Einige Arten halten eine Form von Winterschlaf. Informiere dich gut, was dein Tier braucht. -
Teichfische
Ein Teich mit ausreichender Tiefe (mindestens 80 cm) hilft ihnen, den Winter sicher zu überstehen. -
Kranke Tiere
Sie haben es besonders schwer, ihre Körpertemperatur zu halten und verdienen extra Aufmerksamkeit und Wärme.
Was du vor allem merken solltest ❤️
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Schütze vor Zugluft – Zugluft ist für jedes Tier schädlich.
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Sei vernünftig mit der Fütterung – Überfüttern ist selten nötig.
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Achte auf Streusalz – Reinigen und schützen verhindert schmerzende Pfoten.
Mit ein wenig extra Fürsorge, Wärme und Aufmerksamkeit machst du den Winter zu einer sicheren und schönen Zeit für deine Haustiere. Und mal ehrlich: Ein zufriedenes Tier, das sich an einem warmen Platz zusammenrollt, ist doch das schönste Winterbild, das es gibt, oder? 🐾